Segelboot – lieber mieten oder lieber kaufen?

08.08.18

Wir stellen hier gleich ein paar steile Thesen unter dieser Überschrift auf. Aber um von vornherein mal ein bisschen Fahrt aus dem Thema zu nehmen: Beide Möglichkeiten kann man bei uns prima umsetzen.

Erfahrene Skipper, das sind quasi die Chefs auf einem Segelboot, beschreiben das Hobby unter Segeln so als ob man unter einer kalten Dusche steht und dabei 50€-Scheine zerreißt. Also gut, wir reden bei uns auf dem Plöner See nicht von den großen hochseetauglichen Pötten, hier findet man eher Jollen oder auch mal Daycruiser, also kleinere Segelboote mit einer Kabine aber hier ohne Motor. Da kann vielleicht von 10€-Scheinen unter einer lauwarmen Dusche reden. Dafür hat man allerdings sein eigenes Boot, dass quasi immer zur Verfügung steht, man muss kein fremdes Segelboot mieten, und das eigene Boot ist genauso hergerichtet ist, wie man es wünscht. Und niemand krümelt einem da die Sitzbank voll. Aber auch das Gefährt muss man ja unterbringen. Im ungünstigsten Fall nimmt man es auf dem Trailer auf den Haken und fährt damit zum See, lässt es ins Wasser, segelt und am Abend geht es wieder zurück.

Erheblich weniger Aufwand ist der Platz an unserer Boje. Da liegt Ihr eigenes Boot immer in Reichweite – und wir haben es für Sie im Blick. Sei es nach Regenfällen oder wenn mal stürmisch wird. Wenn Sie möchten können Sie es auch an Land lagern. Das empfiehlt sich für etwas empfindlichere Sportgeräte wie z.B. einen Hobie Katamaran. Im Winter, wenn alles was keinen Stahlrumpf hat aus dem Wasser muss, legen wir Ihr Boot professionell aufs Trockene. Nicht irgendwo, sondern auf unserem eigenen Gelände. Auch hier haben Sie ständig Zugang zu Ihrem Boot. Die Kosten hierfür sind etwa so hoch als wenn Sie Ihrem Boot jeden Morgen zum Frühstück ein Vollkornbrötchen kaufen würden: Unter einem Euro. Mit derzeit 300,- € für das komplette Jahr liegen wir preislich für Sie ziemlich gut auf Kurs.

Wer eher dem Sinnspruch „Was Du hast, hat Dich“ recht geben möchte, der wird vor dem Kauf einer eigenen Jolle oder kleineren Yacht zurück zu schrecken und kein Segelboot kaufen. Neben den Kosten für den Kauf kommen eben die laufenden Kosten und dann noch Ausgaben für Reparaturen und Ersatzteile dazu. Auch das beste Segel ist irgendwann einmal „durch“. Zudem müssen die Arbeiten am Boot auch ausgeführt werden. Wenn man dafür niemanden bezahlen möchte, muss man noch eigene Zeit investieren. Wer trotzdem segeln möchte, kann bei uns einfach sein Boot mieten. Das ist ein einfaches Rechenbeispiel – wer zwei Jahre lang jedes Wochenende zwischen März und September am See aufschlägt und einen vollen Tag auf einem unserer Pötte unterwegs ist, für den lohnt es sich, ein eigenes Boot zu erwerben. Dieses kann gerne bei uns bleiben und sein tägliches Vollkornbrötchen bekommen. Versprochen.

Wer aber nicht so viel Zeit auf dem Wasser verbringen möchte, der ist mit der Miete seines Wunschbootes schon besser bedient. In unserem Falle sorgen wir generell für ein Plug-and-Play-Erlebnis, wenn wir vorher eine Info bekommen, welcher Bootstyp gewünscht wird, liegt das Objekt der Begierde fertig vorbereitet am Steg, Strand oder Boje. Und am Ende des Ausfluges reicht quasi die Übergabe der Festmachleine an uns, wir kümmern uns um den eher lästigen Rest. Segel an Land bringen uns so weiter. Sie möchten Ihre Zeit am Plöner See ja mit Segeln verbringen – und nicht mit Arbeit.

Um alle Bootstypen, die wir bereithalten, richtig kennen zu lernen braucht man jedenfalls eine ganze Weile. Die nahezu unsinkbare Sailhorse, die schnellen 470er, die eher nervöse Gipsy, ein echter Vollholz-Opti oder der Hobie, ein Katamaran der kann unter Lichtgeschwindigkeit agiert: So schnell werden Sie sich nicht langweilen.

 

Aber falls Sie tatsächlich mit Ihrem eigenen Boot auf dem Trailer anreisen und dann auch direkt wieder abreisen möchten sind Sie bei uns willkommen. Über unseren flachen Strand können Sie entspannt Ihr Boot ins Wasser lassen. Okay, falls Sie mit Ihrem Auto nicht so dicht ans kühle Nass wollen werfen wir für Sie unseren Traktor an, der auch am Strand funktioniert. Aber dann bringen Sie dem Mann am Steuer bitte ein Vollkornbrötchen mit …