Segelboot mieten: Mit der Jolle auf den Plöner See!

17.07.18

Wie fängt man eigentlich mit einer neuen Sportart an? Man probiert sie am besten einmal aus. Bei der Königsdisziplin unter den Wassersportarten, dem Segeln, ist das wohl am schwierigsten: Es beginnt schon mit dem Zubehör. Muss ich eine Rettungsweste kaufen? Welche Boote gibt es eigentlich? Und welches ist das passende Vehikel für mich? Man braucht einen Sportbootführerschein, ein Boot, dass man nicht kaputt machen möchte oder am besten eine eigene Jolle oder gar Yacht.

Nö. Das braucht man bei uns alles nicht. Die vermutlich einfachste Möglichkeit, mal das Segeln auszuprobieren finden Sie hier bei uns am größten See in Norddeutschland. Eine Einweisung vom Hafenmeister Achim - und danach dürfen Sie mal selber erleben, ob Ihnen die Fahrt unter Segel zusagt – ganz ohne Segelschein und eigenes Segelboot.

Unsere gutmütigen Jollen nehmen es Ihnen nicht übel, wenn es mal einen Kratzer gibt und stehen fertig vorbereitet am Bootssteg bereit. Falls Ihr Törn mal nicht so klappen sollte, haben wir eines der ganz wenigen Motorboote auf dem Plöner See, um Sie einfach mit Motorkraft wieder einzufangen. Keine Sorge: Der Hafenmeister behält Sie im Auge.

Die Bandbreite unserer Flotte, die auf Sie wartet, entspricht in etwa des Angebots eines größeren Einkaufscenters: Ganz egal was Sie suchen, vermutlich wir haben es für Sie. Jedenfalls wenn es um windgetriebene Boote geht.

Der „Opti“ heißt wirklich so und ist kleiner als Ihre Badewanne. Falls Sie die Zwei-Zentner-Grenze überschreiten, sollten Sie das Boot nicht wählen. Für sehr junge Abenteurer ist diese Bootklasse aber ideal so gut wie alle Segler haben hier Ihre Karriere begonnen.

Unkaputtbar, fast unsinkbar und robust wie ein Traktor zur See sind unsere Sailhorses. Als Zusatzausrüstung empfehlen wir eine Kanne Kaffee und ein, zwei Flens. Können Sie mitbringen, hätten wir aber auch für Sie da. Einige altgediente Modelle haben mehrere Generationen Segler heil über das Wasser gebracht. Auf diese Boote dürfen bis zu sieben Personen.

Falls Sie nicht zu den Anfängern zählen können Sie auch auf einer rasanten 470er zeigen, was Sie können. Geben Sie „470er“ mal bei Youtube ein, dann wissen Sie was wir meinen. Noch etwas exaltierter wäre dann ein Katamaran. Wir bieten hier einen Hobie 17 an. Wäre er an Land unterwegs käme er nicht heil durch Plön ohne geblitzt zu werden. Gäste, die vor mehreren Jahrzehnten bei uns zum ersten Mal eine unserer Helly Hansen-Rettungsweste angelegt haben, mieten sich dieses Geschoss, um am Wochenende mal abzuschalten. Die Alster ist ein wunderschönes Segelrevier – aber unser Plöner See ist zwanzig Mal so groß und lässt Sie lange, lange gerade auslaufen, wenn Sie es möchten …

Über die nötige Ausrüstung brauchen Sie sich ebenfalls keine Gedanken zu machen: Extras wie eine für Ihre Größe passende Rettungsweste, wasserdichte Behälter für Reiseproviant, Handy und Wechselkleidung oder auch Paddel sind vorhanden und im Mietpreis inbegriffen. So wird Ihr erster Schritt in Richtung Kapitän weniger kosten als ein Kinoausflug mit der Familie, die natürlich ebenfalls bei uns willkommen ist. Wer nicht mit an Bord möchte kann von unserer Seeterrasse bei einem Kaffee prima Fotos Richtung Wasser schießen, unser eigener Sandstrand am flachen Ufer lädt auch ganz kleine Matrosen ein, während die größeren sich eines unserer SUP-Boards schnappen – oder man legt sich einfach auf eine unserer Wiesen in die Sonne, bis der Windjammer wieder Anker wirft. Auch Ihren Hund dürfen Sie mitbringen.

Und falls Sie vom Segeln nicht genug bekommen können, sagen Sie uns einfach Bescheid, dann planen wir Sie für Mittag- oder Abendessen in unserem Haupthaus mit ein.

Weniger als eine Stunde von Hamburg und eine halbe Stunde von Lübeck oder Kiel entfernt finden Sie uns mitten in Schleswig-Holstein. Und für alle die etwas länger bleiben wollen: Bringen Sie gerne Ihr Zelt mit oder Ihr Wohnmobil. Oder quartieren Sie sich in einem unserer Holzhäuser am Rand unseres grünen Uferstreifens ein. Dann können Sie abends am Lagerfeuer schon mal überlegen, in welche Richtung Sie am nächsten Morgen Segel setzen wollen!